Weniger wie ich

Und die Leute sagen bleib wie du bist
Aber nein, tut mir leid, vielleicht reicht mir das nicht
Vielleicht finde ich das wie ich bin, garnicht mal so gut
Vielleicht wär ich eigentlich gern ein bisschen mehr wie du
Ohne Schweiß auf den Handflächen, jemanden ansprechen
Teil einer Diskussion sein ohne anzuecken
In ganzen Sätzen reden, mal nicht das Falsche sagen
Einen Standpunkt vertreten, eine Haltung haben

(Kraftklub – Wie ich)

Immer wenn ich den Song von Kraftklub höre, fühle ich mich so verstanden. Es geht mir nicht komplett so, aber meist. Ich möchte nicht mehr so sein wie ich, aber so einfach kann man seine Selbst ja auch nicht ändern.

Sollte man dies überhaupt? Oder sollte man lieber die Vorzüge entdecken, von der Person die man ist?

Ich möchte weniger jammern, fleißiger sein, koordinierte, ordentlicher, kreativer, geduldiger, sparsamer, umweltbewusster… Und was ich auch möchte: Geheimnisvoller sein.

Klingt merkwürdig? Ist aber so!

Ich möchte weniger mit der Masse schwimmen, weil ich damit zwar das Gefühl habe irgendwie dazu zu gehören, aber dennoch bleibt der Gedanke, dass ich das irgendwie nicht bin. Ich möchte mich nicht in irgendwelche Rollen pressen, sondern mich zu jenem Menschen optimieren, der ich gern sein möchte.

Und vor allem möchte ich nicht wie ein Teenager klingen, der gerade nicht weiß was er vom Leben will.

Verdammt, ich bin schon 30!

Wie bereits bei meinem anderen Blogeintrag erwähnt, habe ich ein Notizbuch mir zugelegt. Es soll eine Art Bullet Journal werden, da ich das wirklich schön und spannend finde. Bei Pinterest habe ich da schon so viele Ideen und Vorlagen entdeckt, die ich total hübsch finde. Leider ist mein Büchlein nicht gepunktet sondern liniert. (Ja, ich habe deswegen schon überlegt ob ich mir NOCH EIN neues Buch kaufe, aber habe es gelassen… bis jetzt!)

Damit möchte ich meine Gedanken ordnen, meine Pflichten aufweisen und vielleicht auch nachträglich sehen können, was ich eigentlich so erreicht habe.

Hat jemand von euch auch so ein Bullet Journal?

Listenliebe

Auf meinem Blog merkt man es, auf Zettelchen merkt man es, auf Arbeit merkt man es und man merkt es auch in jeglichen Notizbüchern: Ich liebe Listen!

Nach dem ich mit der Familie zwei Wochen Urlaub hatte, wovon wir eine Woche verreist waren, habe ich mir immer wieder Gedanken über eine neue Liste gemacht. Ich habe mir dafür sogar ein hübsches neues Notizbuch (als hätte ich nicht schon eine Million! Mindestens!) zugelegt und wollte es extra hübsch herrichten.

Darin sollen halt Aufgaben rein, ein paar tägliche Dinge… Lustige Sätze von Kindern, tolle Erlebnisse und allgemein ein paar Informationen die ich einfach festhalten möchte. Ich versuche noch immer mein Alltag zu optimieren. Es ist halt alles nicht mehr so einfach mit zwei Kindern, der Arbeit und so. Wenn man so einige Blogs von anderen Müttern anschaut, scheint es einfach zu sein. Mir geht es aber nicht so.

Nun, bis jetzt ist das Buch eingeschweißt.

Ich versuche es diese Woche noch zu ändern und ein paar Dinge, die ich euch heute erzähle, auch darin niederzuschreiben.

Letzte Woche habe ich “Weil ich Layken liebe” und “Weil ich Will liebe” durchgelesen. Aktuell bin ich noch bei “Weil Wir uns lieben“, aber da es mir nicht so gefällt, habe ich es nicht wie die anderen beiden Bücher an zwei Tagen durchgelesen.

Worauf ich hinaus will, fragt ihr euch?

Ganz einfach: In den beiden Büchern gibt es einige Dinge die mir gefallen. Wie der eine junge Mann der erzählt, dass er sich vor nahm, in einem Monat 50.000 Wörter zu schreiben. Im Blog, als Gedicht usw. Fand ich klasse! Sofort fing ich aber an es runter zu rechnen. Vielleicht würden bei mir auch 30.000 Wörter reichen? Und ich sehe es kommen, dass ich später immer mehr Ausreden mir einfallen lasse.

Nein! So kann es nicht weiter gehen!

50.000 Wörter! Im September! Einfach alles raussprudeln lassen. An Blogbeiträge und bei Geschichten. Und an sich sind es nur 1667 Wörter am Tag. Klingt doch gar nicht soviel, oder?
Gut, dass wäre also Listenpunkt Nr. 1, was ich mir ab jetzt und für den September vornehme (also die 50.000 Wörter starten wirklich erst am o1.o9.)

Listenpunkt Nr. 2: Fotos sortieren & Fotobücher erstellen
Eigentlich wollte ich pro Lebensjahr von den Kindern ein Fotobuch erstellen. Rini ist 4 und Jo wird im Dezember 2. Wie viele Fotobücher gibt es? Ihr ahnt es wahrscheinlich: Keine…! Ich muss mich wirklich mal daran setzen.

Listenpunkt Nr. 3 (und für heute letzter): Entrümpeln!
Das Thema kennt ihr bereits und es ist hochaktuell bei mir! Die Wohnung ist eigentlich soweit ordentlich, aber ich mülle meine Ecken voll. Mangelnde Zeit und Abends dann zu kaputt. Die Kinder könnten auch einfach mal eher schlafen gehen! Pah! Na zumindest ist mein Ziel, dass mein alter Schreibtisch aus dem Schlafzimmer verschwindet. Optimal wäre es, wenn mein gewünschtes Kallax-Regal dann schon da wäre, damit ich meine Sachen einsortieren kann, aber vielleicht wäre dann die Versuchung groß, einfach unsortiert alles reinzuwerfen.

So viel dazu :) Nehmt ihr euch auch immer etwas für Tage, Wochen oder Monate vor?

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